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aldus Es muss nicht gleich ein Privatjet sein: Schon mit der Beechcraft Baron 58 beginnt die Leichtigkeit des Fliegens.

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anche Flugzeuge sehen aus, als könnten sie sich keine Sekunde über dem Boden halten, anderen sieht man immerhin an, dass sie zum Fliegen gebaut wurden. Die Beechcraft Baron 58 schwebt schon, wenn sie noch steht. Das Faszinierendste an ihr ist ihre sagenhafte Eleganz, die Schönheit ihres Rumpfs vor allem, der nicht mit einer unförmigen Motorenverkleidung, sondern stromlinienförmig beginnt und in einem wunderbar fließenden Leitwerk endet. Schon ihr Äußeres verspricht, was sich bei einer Reise mit ihr sofort bewahrheitet: Fliegen ist etwas ganz Natürliches.

beechcraft-baron-58 Die Beechcraft Baron wurde 1961 eingeführt, seit 1970 wird sie unter der Versionsbezeichnung 58 mit verlängertem Rumpf und komfortablerem Innenraum angeboten. Und auch hier lässt die Beechcraft Baron 58 jeden Mitbewerber mit unbestechlicher Souveränität hinter sich: Man muss sich nicht durch eine Luke in den Passagierraum hineinquetschen, sondern wird von einer riesigen Doppeltür zum Einsteigen verlockt. Im Innern warten vier einander zugewandte, komfortable Sitze, großflächige Fenster nehmen jede Beklemmung und verbreiten Salonatmosphäre über den Wolken. Anders als bei einmotorigen Maschinen sind die Triebwerke nicht unmittelbar an der Passagierzelle angebracht, so dass sich auch die Belästigung durch Lärm und Vibrationen in engen Grenzen hält. Und ihrem schlanken, eleganten Äußeren zum Trotz ist die Beechcraft Baron 58 ein veritabler Packesel: Fast eine halbe Tonne an Passagieren und Gepäck kann sie durch die Lüfte tragen, mit bis zu 370 km/h, knapp 3000 Kilometer weit. Was schließlich ebenfalls zum Wohlbefinden der Reisenden beiträgt: Bei einem Triebwerksausfall bleibt ein Motor in Reserve — auch mit einer Maschine ist die Beechcraft Baron 58 noch in der Lage zu steigen.

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert fasziniert die Beechcraft Baron und wird bis zum heutigen Tag als Version G58 gebaut. So legendär wie ihre Vorzüge sind jedoch auch ihre Kosten: Die Beechcraft Baron 58 ist unverschämt teuer in der Anschaffung, sie ist unverschämt teuer im Unterhalt. Und so bleibt sie für die meisten, was sie recht eigentlich ist: ein Traum vom Fliegen.

-aldus




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